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Medikamente in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft und auch in der Stillzeit ist die Unsicherheit groß, welches Medikament genommen werden darf.Welche Medikamente sich wie auf das Baby auswirken.

Hier kann man bereits viele Medikamente nachschauen:

http://www.embryotox.de/embryotox.html

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Schulreife

Schulreife

Ob ein Kind reif für die Schule ist, hängt von vielen Faktoren ab…man unterscheidet dabei 4 Kategorien:

  1. körperliche Vorraussetzungen
  2. geistige Vorraussetzungen
  3. sprachliche Vorrausetzungen
  4. emotionale/soziale Vorraussetzungen

 

1. körperliche Vorraussetzungen

hier geht es um die Grob-und Feinmotorik, das richtige Hören, Sehen, die Wahrnehmung und das Gleichgewicht. Dies stellt der Kinderarzt fest.

2.geistige Vorraussetzungen

hier geht es um spezifische Wahrnehmungsleistungen. Das Kind kann visuell und akustisch zb. Buchstaben und Zahlen unterscheiden.

3.sprachliche Vorraussetzungen

Sprechen und verstehen können sind Grundvoraussetzungen. Durch Sprechen, Singen, Reimen sollte das Kind in der Lage sein lautliche Merkmale einer Sprache zu erkennen und begreifen zu können.

4.emotionale/soziale Vorraussetzung

Schulanfänger müssen fähig sein, neue Herausforderungen anzunehmen und zu meistern. Sie müssen Kontakte knüpfen, Freunde finden und neue Vertrauensverhältnisse zu Lehrern aufbauen können.Das Kind muss bereit sein, Neues zu lernen und fähig sein, sich länger auf eine Sache zu konzentrieren. Ein baldiges Schulkind sollte wissbegierig sein, Neues lernen wollen und vorallem sich auf die Schule freuen.

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Bielefelder Screening

Das Bielefelder Screening

BISC ist die Abkürzung für Bielefelder Screening, ein normiertes Test-Verfahren zur Früherkennung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten bei Vorschulkindern (10 Monate bzw. 4 Monate) vor der Einschulung.

„Das Testverfahren erlaubt die zuverlässige und objektive Erfassung spezifischer vorschulischer Schriftsprachvoraussetzungen und besitzt hohe prognostische Validität für später auftretende Lese-Rechtschreibschwierigkeiten in den ersten beiden Schuljahren“

Zu den grundlegenden Bedingungen für das Lernen von Lesen und Schreiben gehörten besonders:
- Die phonologische Bewusstheit
- Das Aufmerksamkeitsverhalten
- Der Zugriff auf das Gedächtnis

Das BISC wurde auf Grundlage dieser Erkenntnis entwickelt und enthält „Items“, die diese Bereiche erkenntnisgewinnend abdecken.
8 Aufgabenbereiche werden mit dem Kind durchgearbeitet.

1. Pseudowörter –Nachsprechen: das Kind spricht z.B. Zippelzack nach
Das Bereithalten der beim Lese- und Schreibvorgang notwendigen Informationen gelingt nur dann, wenn die Information nach Aufnahme in das Kurzzeitgedächtnis hinreichend aktiviert bleibt, genügend Kapazität (=Gedächtnisspanne) vorhanden ist und ein schneller, fehlerfreier Abruf aus dem Kurzzeitgedächtnis möglich ist. (Hohe Gedächtnisspanne –> Gute Lese- und Rechtschreibleistungen)

2. Reimen: das Kind entscheidet: reimt sich / reimt sich nicht
z.B. Bäume-Träume
Damit Kinder die Zuordnung von Lauten zu Schriftzeichen erwerben, müssen sie ihre Aufmerksamkeit von der Äußerung (= Inhalt) weg, hin auf den formalen Aspekt richten, um Merkmale zu unterscheiden. Sie müssen Einsicht in die Struktur der Sprache gewinnen.

3. Wort-Vergleich-Suchaufgabe: die Kinder entscheiden, welches Wortbild gleich aussieht:
Floh
Dach Fein Floh Rose
Visuelle Aufmerksamkeitssteuerung: das Kind muss wichtige und unwichtige Informationsteile unterscheiden und diese Informationen aufmerksamkeitskontrolliert verarbeiten. Die Stellung und Anzahl der Buchstaben im Wort, die Schreibweise von Groß- und Kleinschreibung müssen vom Kind internalisiert werden. Das heißt: Die Beachtung, Verarbeitung und Einbeziehung visueller Informationen von Schrift sind notwendige Bestandteile jeden Leseprozesses. (Langsamkeit: große Wahrscheinlichkeit von Richtigkeit)

4. Laute-Assoziieren: Das Kind hört z.B. Ei – s , entscheidet, worum es sich handelt, zeigt auf das Eis-Bild einer Vorlage und spricht das Wort „Eis“ aus.
Die Beachtung und Analyse der Lautstruktur wird verlangt. Die Aufmerksamkeit muss vom Inhalt weg, hin zu zum formalen Aspekt der Sprache gerichtet werden. (= Abstraktionsebene)

5. Schnelles-Bennen-Farben (Schwarz-weiß-Objekte): 

Das Kind beweist mehrfach, dass es Farben beherrscht und diese den gezeigten Obst und Gemüsebildern zuordnen kann. Es sieht auf einer Vorlage farblose Obst- und Gemüsebilder und benennt unter Zeitdruck die fehlenden Farben.
Schneller Abruf aus dem Langzeitgedächtnis, unbeeinflusst durch Störinformationen. Diese Aufgabe ähnelt dem Abruf einer bestimmten lautlichen Einheit z.B. I i: I, wenn der Buchstabe „i“ gezeigt wird.

6. Schnelles-Benennen-Farben (Farbig inkongruente Objekte)
Hier sind die Obst- und Gemüsebilder mit falschen Farben dargestellt. Das Kind benennt unter Zeitdruck die richtigen Farben.
Schneller Abruf aus dem Langzeitgedächtnis trotz Störreiz (= falsche Farbe) Schneller Abruf: gute Leser.
Die Differenz aus 5 und 6 gibt Auskunft über die Störanfälligkeit des Abrufs aus dem Langzeitgedächtnis.
Beim Lesen- und Schreibenlernen nehmen die Kenntnisse über Buchstaben oder Buchstabenverbindungen ständig zu und müssen schnell abrufbar sein.

7.Silben-Segmentieren:

das Kind hört ein Wort und spricht es klatschend in Silben z.B. finden: fin – den
Phonologische Bewusstheit: Einblick in die Lautstruktur von Sprache.

8. Laut-zu-Wort:

das Kind entscheidet, ob es den genannten Laut z.B. „au“ in dem genannten Wort „Auto“ hört.
Phonologische Bewussthiet: Einsicht in die Lautstruktur von Sprache.

Alle Ergebnisse werden in einem Protokollbogen während der Testdurchführung vermerkt und anschließend ausgewertet.
Ein Risiko besteht, wenn ein Kind mehr als drei Risikopunkte bekommen hat.
Die Ergebnisse werden den Eltern mitgeteilt, ggfs. mit ihnen besprochen. Wichtig ist: Gute Interpretation der Ergebnisse, um mit allen Beteiligten über eventuelle Fördermaßnahmen, ärztliche Untersuchungen und spielerische Übungen für zu Hause und/oder Kita und/oder Schule zu beraten.

Jansen,H., Mannhaupt,G.,Marx,H.,Skowronek, H.;:
BISC Bielfelder Screening zur Früherkennung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten
Hogrefe Verlag GmbH & Co.KG, Göttingen 2002
2.,überarb. Auflage

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Leseförderung mit Antolin

Das Leseförderprogramm Antolin

www.antolin.de

Diese Leseplattform nutzt die kindliche Faszination für Computer und stellt Quizfragen zu gelesenen Büchern.
Richtige Antworten bringen Punkte, falsche ziehen Punkte ab. So lesen Schüler gründlicher und die Lektüre wieder besser verstanden.

In erster Linie weckt das Konzept die Leselust, doch auch Lehrer haben ihren Nutzen daraus.Sie erhalten einen Überblick über die Leseaktivität und erkennen nötige Förderung.
Da natürlich nicht jedes gelesene Buch auch im Antolinprogramm zu finden ist, wirkt sich dieses Programm nicht auf die Notengebung aus.

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Babyschwimmen

Ab wann gehts zum Babyschwimmen?
Meist gehen die Kurse ab 3 Monate.

Wie profitiert mein Baby vom Babyschwimmen?
Es gibt noch keine wissenschaftlichen Studien darüber, was Babyschwimmen bewirkt, dennoch: Wer einmal sein Baby aufmerksam beobachtet, merkt, dass sich etwas bewegt. Die Entwicklung Ihres Babys wird ganz nachhaltig gefördert. In der Schwerelosigkeit des Wassers gelingen Ihrem Baby viele Bewegungen leichter als an Land. So trainieren die Kleinen ihre Muskeln und lernen, Bewegungen besser zu koordinieren. Ihr Baby wird Erfolgserlebnisse haben – das trägt ganz wesentlich zur Entwicklung einer selbstbewussten Persönlichkeit bei.

Doch Babyschwimmen ist mehr: Der Kontakt mit anderen Kindern, das Gefühl, von Wasser umhüllt zu sein, das Planschgeräusch im Wasser: Das sind unzählige Sinnesreize, die das Gehirn Ihres Babys auf Hochtouren laufen lassen. Im ersten Lebensjahr bilden sich viele Nerven-Verbindungen im kleinen Gehirn, deshalb ist auch dieser Lebensabschnitt für die weitere Förderung wichtig.

Auch die Eltern-Kind Beziehung kann durch einen Babyschwimmkurs nachhaltig gestärkt werden. Ihr Kleines merkt, dass Sie immer da sind, es halten und sichern – das gibt Vertrauen.

Wenn Sie unsicher sind, ob Sie mit Ihrem Kind an einem Babyschwimmkurs teilnehmen wollen, beobachten Sie einmal die kleinen Wasserratten. Sie werden feststellen, dass Sie hier die Pure Lebensfreude finden. Die meisten Babys sind gerne im Wasser und haben riesigen Spaß daran.

Was wird im Babyschwimm-Kurs vermittelt?
Die Babys lernen nicht wirklich Schwimmen, sondern es kommt auf gymnastische Übungen/Bewegungen im Wasser an. Erst im Kindergartenalter lernen die Kinder richtig schwimmen. Viele von ihnen, die am Babyschwimmen teilnehmen konnten, lernten schneller schwimmen als ihre Altersgenossen, die keinen Kursus besucht hatten. Babyschwimmen nimmt den Kindern die Angst vor dem nassen Element und trägt so dazu bei, dass die Kinder später mit dem Wasser lockerer umgehen.

Tauchen: Ja oder Nein?
Die Babys, die im Kurs auch tauchen, lernen später schneller, willentlich die Luft anzuhalten. Jedes Baby verfügt über einen Atemschutzreflex, das heißt, es hält unter Wasser automatisch die Luft an. Die Eltern tauchen mit und halten mit dem Baby Augenkontakt. Sie sollten nicht alleine mit Ihrem Baby tauchen, sondern das nur unter Anleitung eines Kursleiters versuchen. Schließlich soll das Tauchen eine positive Erfahrung für Ihr Kind sein und es nicht erschrecken.

Was gibt es beim Babyschwimmen zu beachten?
Ihr Baby sollte wach und satt sein, damit es das Bad genießen kann. Ist ihr Baby quenglig- dann brechen sie es lieber ab an dem Tag.

Das Wasser sollte mindestens 33 °C warm sein, damit Ihr Baby nicht auskühlt.

Das sind die ersten Anzeichen, dass Ihr Kind friert:
•Die Lippen zittern
•Die Arme und Lippen sind bläulich verfärbt
•Die Haut ist “marmoriert”
•Ihr Kind weint
•Auch Schluckauf kann ein Anzeichen für eine Unterkühlung sein.
Beim ersten Mal sollten Sie nicht länger als 15 bis 20 Minuten mit dem Baby im Wasser bleiben. Der Wasseraufenthalt kann von Mal zu Mal gesteigert werden bis auf das Maximum von 45 Minuten.

Achten Sie darauf, dass die Leitung des Kurses kompetent ist, also über eine entsprechende Ausbildung verfügt.

Damit Ihr Baby lernt, das Gleichgewicht zu halten, sollten Sie im ersten Lebensjahr keine Schwimmflügel verwenden. So kann Ihr Baby sich auch viel besser bewegen und sein natürlicher Bewegungsablauf wird unterstützt.

Duschen Sie Ihr Kleines nach dem Schwimmen, um das Chlor sicher zu entfernen.

Achten Sie auf die Wasserqualität. Wenn Sie schon beim Betreten des Bades Chlor riechen, sollten Sie mit Ihrem Kind lieber in einem anderen Bad die ersten Schwimm-Erfahrungen machen.

Nach dem Schwimmen wickeln Sie Ihren kleinen Wonneproppen in ein warmes Handtuch ein, damit er an der kalten Luft nicht austrocknet.

Nach dem Bad ist das Baby meistens hungrig und durstig. Doch nicht nur für das leibliche Wohl sollte gesorgt sein, auch Babys Spieltrieb sollten Sie berücksichtigen. Nehmen Sie etwas zum Spielen mit: Wasserball, aufblasbare Tiere, eine Gießkanne oder eine Schwimmnudel sind optimal, um Ihren Sprössling im Wasser zu beschäftigen.

Welches Schwimmbad ist ideal?
In einem gut-gepflegten Schwimmbad riecht es nicht nach Chlor, denn die Halle wird gut belüftet. Der Schwimm-Meister gibt bereitwillig Auskunft über die aktuellen Chlormessungen. Das Oberflächenwasser sollte ständig über eine Rinne ablaufen. Das ganze Schwimmbad sollte einen hygienischen und hellen Eindruck machen. Schön wäre es, wenn ein Laufstall vorhanden ist, dass die Großen ungestört ein paar Bahnen ziehen können.

Die Wassertemperatur sollte zwischen 30 °-33 ° C liegen, die Lufttemperatur sollte mindestens 25 ° C betragen.

Sie sollten entsprechendes Spielzeug mit ins Wasser nehmen dürfen und Geschwisterkinder sollten willkommen sein.

Wer veranstaltet Baby-Schwimmkurse?
Ankündigungen finden Sie in den Hallenbädern, in Familien- und Mütterzentren und ebenso in den Praxen von Kinderärzten und Frauenärzten. Die Kurse werden von Hebammen, Sportlehrern und auch Krankengymnasten geleitet. Bevor Sie mit Ihrem Baby an einem Kurs teilnehmen, sollten Sie für eine Stunde einmal testen können, ob Ihnen die Kursgestaltung zusagt. Wenn Ihnen der Kursleiter kompetent erscheint und Sie und Ihr Baby sich wohl fühlen, steht einer regelmäßigen Teilnahme nichts im Wege.
quelle: eltern-info

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